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Der EVH-Tarif Halplus Strom Öko+ ist eine Mogelpackung |
Die EVH ist gegenwärtig kein überdurchschnittlich umweltfreundliches Unternehmen!
Die Energieversorgung Halle wirbt an zahlreichen Stellen auf ihrer Internetseite mit Fotos für ihr umweltfreundliches Image. Schon auf der Startseite EVH.de prangen Fotos mit blauen Solarzellen, grünen Biogasanlagen und obendrein Fahrräder mit Sonnenblumen.
Dass die EVH das Thema zur Kenntnis genommen hat, ist sehr begrüßenswert. Allerdings gibt es zwei Haken an der Sache, die uns veranlassen, alle HallenserInnen, die etwas für den Umweltschutz tun möchten, weiterhin zu bitten, nicht zum EVH Halplus Öko-Tarif sondern zu einem der vier glaubhaften Ökostromanbieter zu wechseln: Naturstrom, EWS, Greenpeace Energy oder Lichtblick.
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Grüne Jugend Halle begleitet Protestschwimmer |
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Zeichen gegen Ausbau der Elbe und massive Naturzerstörung

Die Grüne Jugend begleitete am Donnerstag, den 22.07 ab 9.00 Uhr drei Flussschwimmer, die für den Erhalt des Saaleufers protestierten und gegen den Ausbau von Saale und Elbe sind. Vier Tage lang schwammen sie bis zur Saalemündung in die Elbe nach Barby. Dort wurde am Sonntag, den 25.07. das Elbe-Saale-Camp eröffnet.
Die drei Schwimmer Claus Rainer Wolter, Torsten Kettritz und der Liedermacher Heinz Ratz hatten eine eindeutige Botschaft.
„Ein Zeichen gegen den Ausbau setzen“ will der Liedermacher Heinz Ratz. „Die Flüsse sind meist zu industriell genutzten Kanälen verkommen“, beklagt er. „Dabei sind sie ein bewahrenswerter Ort des Lebens.“ Ähnlich sieht es Claus Rainer Wolter. „Mir geht um die Bewahrung der Schöpfung. Außerdem wollen wir den Hallensern die Angst vor dem Fluss nehmen. Es ist nicht mehr die Dreckbrühe wie vor 20 Jahren“, so Claus.
Nach 85 Kilometer waren sie am Elbe-Saale-Camp angelangt, das vom 25.07 bis 1. August stattfand. Die Teilnehmer des Camps setzen sich für den Erhalt von sauberen Flüssen ein und sind gegen den Ausbau von Elbe und Saale. |
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Die Region Halle darf keine Giftmülldeponie werden! |
Wenn wie geplant 1000 Tonnen hoch giftiger Feinstaub täglich unterirdisch eingelagert wird, heißt dies, dass die Region zu Europas Mülldeponie wird! Denn Sachsen-Anhalt produziert keine 1000 Tonnen am Tag. Wie beim Atommüll, gilt es, die Endlagerung so schwierig wie möglich zu machen, bis der Müll sich bei den Verbrennungsanlagen stapelt. Erst dann wird man, notgedrungen, feststellen, dass Müllverbrennung keine Lösung ist. Die einzige Lösung ist weitreichenderes Recycling und Mülltrennung, verbunden mit dem Verbot der Produktion schädlicher Materialien und Verpackungen. Solange aber das Verbrennen vermeintlich billig ist, weil die wahren ökologischen Kosten in die Zukunft geschoben werden und zudem ins verarmte Ostdeutschland, wird es den notwendigen ökologischen Wandel von Produktion und Recycling nicht geben! Deshalb unterstützt die Grüne Jugend die Angersdorfer Initiative, keinen Giftmülleinlagerung zuzulassen. Jeder Kompromiss führt dazu, dass das Gift das heute am Ende der Warenkette anfällt, weiterhin an ihrem Beginn produziert wird. Der Druck muss gewissermaßen vom Ende der Kette bis zu ihrem Anfang, der Produktion durchgereicht werden. Denn die technischen und politischen Möglichkeiten sind längst da: Steuern auf Plastiktüten (USA) und Plastikartikel, Verbot giftiger Substanzen (Asbest usw.), Verbot von Umverpackungen, konsequenter Rücknahme- und Recylingzwang für die Produzenten und Verkäufer (gibt es wird aber nicht umgesetzt), Bonus-Malus Steuern um umweltschädliche Produkte zu verteuern (Frankreich), konsequentes Recycling.
Mehr Infos unter:
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Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage |
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Am Donnerstag, dem 17. Juni 2010 gründete sich unter dem Titel “Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage” ein Zusammenschluss gegen die braunen Umtriebe unserer Stadt. Die grüne Stadtratsfraktion ist Gründungsmitglied.
Verlinkt finden Sie im Folgenden das von allen Mitgliedern getragene Selbstverständnis dieses Bündnisses: Selbstverständnis_ Halle gegen Rechts-Bündnis Zivilcourage (pdf-Format; Größe 15 kb)
Bei der ersten Vollversammlung des Bündnis Halle gegen Rechts war die Grüne Jugend vertreten. Nähere Informationen zum Bündnis findet Ihr unter www.halle-gegen-rechts.de |
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Am 15. Mai standen wir zu fünft mit Ska Keller, der junggrünen
Europaabgeordneten (Mitte) vor der Ulrichskrirche und trotzten dem
strömenden Regen. Wir wollten auch in Nichtwahlkampfzeiten Halle
präsent sein und uns als Ansprechpartner für die Hallenser zeigen. "
Grüne Europapolitik darf keine Altagsfliege sein", so Ska Keller. Deutlich
spürbar war die Unverständnis der Bürgerinnen gegenüber dem riesigen
Schutzschirm, der über den Euro gespannt war. Hier versuchten wir die
Notwendigkeit diesen Handelns zu vermitteln.
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